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Dear Esther

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Screenshot aus dem Spiel "Dear Esther"

Das Spiel beginnt an der Küste einer einsamen Hebrideninsel. Der*die Spieler*in folgt dem Pfad entlang der Küste vorbei an einem Leuchtturm, einem Steinkreis und Schiffwracks, bis er durch ein mystisches Höhlensystem mit Pilzen schließlich den Weg hinauf zu einem Antennenturm antritt. Während des Laufens über die Insel lesen die Spieler*innen Brieffragmente vor, die an eine Esther gerichtet sind.  Die Informationsstücke und die überall am Wegesrand zu findenden Hinweise lassen auf einen Autounfall schließen, bei dem Esther gestorben ist. Die Spieler*innen können im Spiel lediglich laufen, sich umschauen und an Objekte heranzoomen. Die Briefe werden an bestimmten Stellen des Weges vorgelesen, dadurch haben die Spieler*innen für den Spieldurchlauf Interpretationsraum für die Hintergrundgeschichte. Das Spiel ist sehr literarisch und künstlerisch. Dear Esther eignet sich deshalb gut für als Unterrichtsgegenstand für Literatur-, Medien und Kunstunterricht.

Konzepte mit diesem Spiel

Die Lernenden analysieren die Definition des Begriffes "Computerspiel". Sie erschließen einen non-linearen Text und setzen sich mit unterschiedlichen Ansätzen der Interpretation "des Spiels" auseinander. Es werden Merkmale eines Spiels definiert und mit dem Spiel "Dear Esther" abgeglichen.