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The Great Gambit - Shaping the German Nation

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Der Startbildschirm zeigt das Logo, ein Bild einer Dampflokomotive und ein Auswahlmenü für die verschiedenen Spielmodi.

The Great Gambit wurde für den Einsatz im Unterricht entwickelt, um Schüler*innen in das Europa der Vorkriegszeit zu versetzen – eine Ära politischer Spannungen, wirtschaftlicher Ungleichheit und gesellschaftlicher Umbrüche. Als Mitglieder verschiedener gesellschaftlicher Gruppen – etwa Politische Führung, Kolonialverwaltung, Zivilbevölkerung oder Arbeiterschaft – treffen sie Entscheidungen, die Einfluss, Macht und Stabilität beeinflussen. Jede Runde beginnt mit einem historischen Ereignis, das die Lehrkraft einführt. Anschließend reagieren die Gruppen mit strategischen Entscheidungen, die wiederum Auswirkungen auf das gesamte gesellschaftliche Gefüge haben. Über mehrere Spielrunden hinweg entfaltet sich so ein komplexes Wechselspiel aus Interessen, Abhängigkeiten und Missverständnissen, das eindrücklich zeigt, wie fragile Machtverhältnisse entstehen – und wie leicht sie kippen können. Jede Handlung hat dabei Auswirkungen auf andere Gruppen, wodurch komplexe soziale und politische Dynamiken greifbar werden. Statt „richtige“ Entscheidungen zu lehren, lädt das Spiel die Schüler*innen dazu ein, soziale Dynamiken zu erleben, die Konflikte möglich machen. Im Zentrum steht die Frage: Kann eine Gesellschaft bestehen, ohne in Krieg oder Spaltung zu verfallen? Diese Hypothese dürfen die Spieler*innen selbst erproben – in einem geschützten, aber realitätsnahen Rahmen, der Nachdenken, Perspektivwechsel und Diskussion fördert. 

Das Gameplay basiert auf einer Mischung aus strategischer Entscheidungsfindung, Rollenspiel und Simulation. In jeder Runde wägen die Spieler*innen Ressourcen, politische Interessen und moralische Überzeugungen gegeneinander ab. Dabei stehen zwei Modi zur Verfügung: Powder Keg, ein kompetitiver Modus, in dem Gruppen um Einfluss und Macht konkurrieren, und Butterfly Effect, ein kooperativer Modus, in dem gemeinsames Handeln den Frieden sichern soll. Gerade diese beiden Herangehensweisen machen The Great Gambit zu einem spannenden Werkzeug, um Lernende für Themen wie Verantwortung, Diplomatie und die Folgen kollektiver Entscheidungen zu sensibilisieren.

Didaktisch überzeugt das Spiel durch seine hohe Interaktivität und den Fokus auf systemisches, vernetztes Denken. Es lädt Lehrkräfte dazu ein, historische Inhalte auf eine Weise zu vermitteln, die Diskussion und kritische Reflexion fördert. Besonders die anschließende Analysephase – in der Entscheidungen und ihre Konsequenzen besprochen werden – eröffnet wertvolle Lernmomente über Ursache und Wirkung politischer Prozesse. Damit fördert The Great Gambit maßgeblich kritisches Denken sowie Empathiefähigkeit. Das Spiel richtet sich an Oberstufenklassen (ab etwa 16 Jahren) und Universitäten. Es kann mit minimaler technischer Ausstattung gespielt werden (ein Laptop pro Gruppe) und ist vollständig kostenlos für den Bildungsbereich verfügbar. Mit seinem eindrucksvollen Zusammenspiel aus Geschichte, Strategie und sozialer Reflexion macht The Great Gambit deutlich, dass Lernen mehr sein kann als Wissensvermittlung – nämlich das gemeinsame Erforschen der Frage, wie Gesellschaften funktionieren, scheitern oder Frieden bewahren können.

Für interessierte Lehrkräfte bietet das Entwicklerteam eine Facebook-Gruppe an, in der sich Pädagog*innen untereinander austauschen und bei Bedarf direkten Support sowie Informationen zu den neuesten Entwicklungen zu The Great Gambit erhalten können.